Review: Pocket Trains

Seit Anfang der Woche spiele ich vergnügt ein Spiel das eigentlich schon vor einer Zeit entwickelt wurde und aus unbekannten Gründen in Pocket Planes endete. Nach dem ich letztes Jahr fragte was aus dem Spiel wurde hieß es zu nächst das NimbleBit nicht an einem solchen Spiel arbeiten würde. Tja, nun ein Jahr später sieht das schon wieder anders aus. Vor einiger Zeit gab es die ersten Screenshots und Vines zu Pocket Trains und diesen Montag kam die Ankündigung dass es für iOS und Android am 26. September erscheinen würde. Ich habe einen Promocode bekommen und durfte nun schon Züge durch die Gegend schubsen :)

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Zunächst sei gesagt dass ich ein Fan von Zügen, Modelleisenbahn, Miniaturen und Pixelart bin, daher ist eh schon eine leichte Affinität für Spiele wie Pocket Trains vorhanden. Außerdem habe ich auch Tiny Tower und Pocket Planes gespielt bis der Akku leer war.

Es handelt sich nicht um Pocket Planes nur halt mit Zügen statt Flugzeugen, auch wenn sich viele Elemente natürlich ähneln, sondern die Jungs von NimbleBit haben sich wieder viel Mühe gegeben und viel Liebe in dieses kleine Pixelgame gesteckt.

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Waren die langen Flüge bei PP die übliche Wartezeit, ist es bei PT die Zeit die es braucht bis der “Tank” des Zuges wieder voll ist. Ein weitere Besonderheit ist das jeder Zug seine eigene Linie hat und für jede Strecke auf die ein Zug fahren will muss Geld gezahlt werden. D.h. fährt der “Carbon Steamer” von Berlin nach München muss diese Strecke eimalig gekauft werden. Kommt der Bluebell Steamer und will auf dieser Strecke fahren muss man für den Bluebell Steamer die Strecke kaufen.

Während man in Pocket Planes “einfach” expandieren konnte, muss man bei Pocket Trains für verschiedene Regionen eine recht teure Lizenz kaufen. Auch in PT muss man seine Gerätschaften zusammen bauen. An die einzelnen Teile kommt man über Boxen (org. Crates) die man als Belohnung bekommt statt der üblichen Münzen oder Bux. Je besser der Zug, um so mehr Teile braucht man. Pro Level oder Tagesevent bekommt man spezielle Boxen in denen seltene Teile enthalten sind.

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Pocket Trains finanziert sich wie seine “Vorgänger” durch das Freemium Modell. Die App ist gratis und InApp gibt es Bux oder Boxen zu kaufen. Bisher bin ich der Meinung dass man auch ohne Geld seinen Spaß haben kann. Cheaten geht übrigens nicht mehr, während man in PP ein paar Zahlen in der DB geändert hat, geht das in PT nicht mehr.

Kommen wir kurz zu meinem Fazit: es macht Spaß! Voller kleiner niedlichen Details, gut für zwischendurch aber auch für gut mehrere Stunden (und InApp Käufe). Gespielt habe ich auf dem iPhone 5 und dem iPad mini. Übrigens: iCloud Sync hat es auch und er funktioniert! Wirklich!

Das soll es nun auch erstmal gewesen sein, für die die eher hören als lesen wird es noch eine Podcast Folge geben in der ich über Pocket Trains rede und inhaltlich mehr bieten wird als dieser kleine Blogeintrag hier. Das ganze findet ihr natürlich auch hier!

Pocket Trains von NimbleBit erscheint am 26. September für iOS (Universal App) und Android und ist kostenlos.

Bis dahin könnt ihr euch den Trailer angucken, deren O-Ton einigen bekannt vorkommen könnte ;)

Update: Pocket Trains ist da und die iOS Version gibt es hier:

[app 635931971]

httpvh://www.youtube.com/watch?v=6FMiuNSXvJY